Lieder, die wie Brücken sind

Unter diesem Motto stand das Mitsingkonzert des Kindersingkreises der Jungen Kantorei St. Maria am 13.05.2017 im bis auf den letzten Platz besetzten Pfarrsaal von St. Maria. In ihrer Einführung betonte Adele Weidlich, Leiterin des Chores, wie wichtig Brücken im Zusammenleben von Menschen sind: „Wenn wir es zulassen, können Lieder unsere Brücken sein.“

Wie vielfältig solche Brücken sein können, das zeigten die 37 Mädchen und Jungen mit den vielen Liedern, die sie zum Besten gaben. Es wurden die Brücke von Mensch zu Mensch thematisiert, aber auch von Sprache zu Sprache und von Land zu Land. Dies verdeutlichten die Kinder durch die verschiedenen Sprachen, in denen die Lieder gesungen wurden: Englisch, Spanisch, Lateinisch, Japanisch und natürlich auch Deutsch. Das Repertoire des kindgerechten Liedgutes reichte von Liedern aus dem im letzten Jahr aufgeführten Singspiel „Aoni sucht eine neue Heimat“ über Lieder aus Taizé, Frühlingsliedern, einem Abendlied und Volksliedern bis hin zu Liedern von Rolf Zuckowski. Im Vordergrund stand dabei stets das generationenübergreifende gemeinsame Singen aller Anwesenden. Die Taizélieder wurden sogar vierstimmig gesungen. Einer der Höhepunkte war das Tanzlied „Altissimo Corazón“ (Das allerhöchste Herz öffnet sich wie eine Blume zum Licht), bei dem die Kinder das Publikum aufforderten, mitzutanzen. Passend zum Muttertag boten die Kinder auch ein Muttertagslied dar und überreichten ihren Müttern ein kleines Pflänzchen. Musikalisch begleitet wurde der Chor von Dekanatskantor Siegmar Junker (Klavier) und Stefanie Zimmermann (Querflöte). Für die technische Verstärkung der Solostimmen sorgte Jens Weber. Christine Bold und Corinna Hauck, die beiden Vorsitzenden der Jungen Kantorei, dankten am Ende allen, die zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben.