Satzung der Pfarrsingschule St. Maria (Junge Kantorei) [nicht eingetragener Verein]

 

Satzung der Pfarrsingschule St. Maria

(Junge Kantorei) [nicht eingetragener Verein]

 

 

Geänderte Satzung durch Mitgliederbeschluss vom 27.03.2017

1            Präambel

Die Pfarrsingschule St. Maria ist ein nicht eingetragener Verein. Die Satzung dient als Sammlung der Prinzipien, der Ziele und Regeln der Pfarrsingschule, die im Jahr 1996 gegründet wurde und für alle Mitglieder gelten. Die Pfarrsingschule trägt den Namen „Junge Kantorei“ der Pfarrei St. Maria in Kaiserslautern.

2            Zweck und Ziele

(1) Die Pfarrsingschule hat sich als Ziel gesetzt, mit den Kindern und Jugendlichen in der Gemeinschaft zu singen, die Ausbildung der Stimme der Kinder zu fördern und gemeinsame Aktivitäten durchzuführen.

 

(2) Die Pfarrsingschule ist überparteilich. Sie räumt allen Mitgliedern die gleichen Rechte und Pflichten ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

(3) Auch soll die Gemeinschaft zwischen den Kindern und Jugendlichen über alle sprachlichen, sozialen und internationalen Grenzen hinweg gefördert werden.

3            Mitgliedschaft

(1) Mitglied der Pfarrsingschule kann jeder werden, der die Satzung anerkennt. Mit der Unterschrift auf dem Aufnahmeantrag gilt die Satzung als anerkannt.

 

(2) Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag beantragt. Der Aufnahmeantrag einer/eines Minderjährigen bedarf der Zustimmung beider gesetzlichen Vertreter.

 

(3) Die Mitgliedschaft beginnt spätestens mit dem 1. des folgenden Monats, in dem die Eintrittserklärung erfolgte.

4            Organe

Die Organe der Pfarrsingschule sind:

  1. a) der Vorstand und
  2. b) die Mitgliederversammlung.

5            Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

  1. a) dem Vorsitzenden
  2. b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
  3. c) dem Schatzmeister
  4. d) dem Schriftführer
  5. e) der Chorleitung des Kindersingkreises sowie des Jugendchores
  6. f) gemäß § 9,4 bestimmten Ergänzungsmitgliedern

 

(2) Ein Vertreter des Freundeskreises gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an.

 

(3) Der Vorsitzende und sein Stellvertreter vertreten den Verein jeweils allein.

 

(4) Ergänzungswahlen durch den Vorstand sind zulässig. Das Stimmrecht kann zuerkannt werden.

 

(5) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung zweijährig gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft durch andere Personen vertreten lassen.

 

(6) Der Vorstand soll vierteljährlich mindestens einmal zusammenkommen und ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/3 seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in den Sitzungen herbeizuführen.

 

(4) Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt worden ist.

 

(5) Die Mitglieder der Organe arbeiten ehrenamtlich. Der Vorstand kontrolliert, daß das Vermögen ausschließlich für Zwecke der Pfarrsingschule eingesetzt wird.

(6) Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf Gewinnanteile oder Zuwendungen aus dem Pfarrsingschulvermögen.

 

6            Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene Versammlung aller Mitglieder bzw. ihrer gesetzlichen Vertreter. Sie ist oberstes Organ der Pfarrsingschule.

 

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens ein Mal jährlich statt. Die Einberufung muß mindestens 2 Wochen vor dem Termin erfolgen, unter Angabe der Tagesordnung, welche folgende Punkte enthalten muß:

  1. a) Jahresbericht des Vorstandes und Abteilungen
  2. b) Bericht des Kassenwartes
  3. c) Bericht der Kassenprüfer
  4. d) Entlastung des Vorstandes
  5. e) Wahlen zum Vorstand (entfällt im wahlfreien Jahr)

 

(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn diese im Interesse der Pfarrsingschule liegen oder schriftlich durch einen begründeten Antrag von mindestens der Hälfte der Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens 3 Wochen nach Eingabe des Antrages einzuberufen. Die Einladung soll 2 Wochen, muß aber spätestens 1 Woche vorher erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung.

7            Pflichten der Mitglieder

(1) Nach viermaligem „Schnuppern“ in den Singstunden soll eine Mitgliedschaft erfolgen.

 

(2) Die Mitglieder bzw. ihre gesetzlichen Vertreter wirken bei der Bildung der Organe der Pfarrsingschule mit.

 

(3) Die Mitglieder besitzen nach Vollendung des 18. Lebensjahres das Stimm- und Vorschlagsrecht.

 

(4) Nach Vollendung des 18. Lebensjahres sind die Mitglieder für die Organe der Pfarrsingschule wählbar.

 

(5) Jedem Mitglied, das sich in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde an den Vorstand zu.

 

(6) Die Mitglieder sind an die Satzung und die Beschlüsse der Organe der Pfarrsingschule gebunden.

 

(7) Den Anordnungen der Chorleiter/Innen ist Folge zu leisten. Die persönliche Haftung des Vereins, des Vorstandes und sämtlicher im Verein tätigen Leitungskräfte für Schäden, welches ein Mitglied im Rahmen der Mitgliedschaft erleidet, ist über die Leistung der Versicherung hinaus ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist; also auch im Falle der Fahrlässigkeit. Verursacht ein Mitglied anlässlich einer Vereinsveranstaltung einen Schaden, für welchen der Verein, ein Vorstandsmitglied oder ein Leiter in Anspruch genommen wird (etwa aus §832 BGB), ist dieses Mitglied verpflichtet, den in Anspruch Genommenen von der Haftung freizustellen, soweit keine Versicherung den Schaden übernimmt. Der Umfang der abgeschlossenen Versicherung kann im Pfarrbüro von St. Maria eingesehen werden.

(8) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Organe der Pfarrsingschule bei der Vorbereitung und Durchführung musikalischer Veranstaltungen und sonstiger Vorhaben, die den satzungsgemäßen Zwecken dienen, tatkräftig zu unterstützen.

 

(9) Die Mitglieder sind verpflichtet, die durch die Pfarrsingschule in Nutzung genommenen fremden Übungsstätten einschließlich deren Einrichtungen sorgsam zu behandeln.

 

(10) Alle für die Pfarrsingschule notwendigen Daten (Adressenänderungen, Namensänderungen) sind dem Kassenwart der Pfarrsingschule umgehend mitzuteilen.

 

(11) Erst nach bestätigter Mitgliedschaft kann die Chorkleidung an die Mitglieder ausgegeben werden. Diese Kleidungsstücke sind nur Leihgaben und sind sorgfältig zu behandeln. Die Pfarrsingschule behält sich vor, für die Kleidung Gebühren zu erheben, im besonderen bei mutwilliger Beschädigung.

 

(12) Kündigungen sind schriftlich beim Kassenwart abzugeben. Es gilt eine Frist von mindestens vier Wochen zum Monatsende.

 

8            Schlußbestimmungen

Diese Satzung wird wirksam mit der mehrheitlichen Zustimmung des Vorstandes vom 29.01.2004.

 

 

 

Der Vorstand der Pfarrsingschule St. Maria